Gelungene Aktion der Nachhaltigkeits-AG zusammen mit Amtsforstwirt Gregor Nassen
Am letzten Schultag vor den Osterferien wurden 16 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 - 9 im heimischen Wald aktiv: Zusammen mit Amtsförster Gregor Nassen und seinem Team pflanzten sie 300 Esskastanien- und Bergahorn-Setzlinge. Diese Arten können höhere Temperaturen und Trockenheit besser tolerieren, was in Zukunft für Bäume unserer heimischen Wälder überlebenswichtig werden wird im Zuge der Klimaerwärmung. Beiden Bäume haben besonders lange und tiefe Wurzeln, mit denen sie auch bei Trockenheit noch besser an Wasser kommen als z.B. Fichten mit sehr flachen Wurzeln. In Graphiken zeigte Gregor Nassen eindrücklich, dass Fichten unter der Klimaerwärmung hier in unseren Regionen nicht mehr gedeihen können, weil es zu nass und zu heiß werden wird. Die Esskastanien sind auch deswegen so geeignet, weil sie viele Bienen mit ihren Blüten ernähren und viele Wildtiere mit ihren leckeren Früchten, den Maronen. Das und vieles Spannendes mehr erfuhren die Jugendlichen der Nachhaltigkeits-AG "Bennis Waldschützer*innen 3.0" vom Amtsforstwirt.
Sie durften die Setzlinge in vorgebohrte Löcher pflanzen und mussten noch einen Fraßschutz anbringen - und das alles in extremer Hanglage in der "Mettelshahner Schweiz" nahe Eilenberg. Aber die Siebt- bis Neuntklässler waren nicht aufzuhalten: "Das ist viel besser als Unterricht!", waren sich alle einig.
Gepflanzt wurden jeweils Gruppen von 25 Setzlingen, und dazwischen wurde viel Platz gelassen, damit sich Bäume auch selbst aussäen können.
Amtsförster G. Nassen ist begeistert vom Engagement und von der Motivation der Schüler: "Ich finde das ganz toll, dass ihr nicht nur in Indonesien in "Bennis Wald" schon über 70.000 Bäume habt pflanzen lassen, sondern das ihr jetzt auch hier zu Hause aktiv werdet."
Die jungen Naturschützer hoffen, dass es noch viele gemeinsame Pflanzaktionen geben wird!







