WTG unterwegs

Gemeinsam unterwegs

In den verschiedenen Klassenstufen werden regelmäßig mehrtägige Fahrten und Exkursionen zur Stärkung der Klassengemeinschaft angeboten.

Ski-Inklusionsprojekt 2026 in Osttirol

Vom 20.02.2026 bis zum 28.02.2026 fand eine besondere inklusive Skifreizeit in Sillian in Osttirol (Österreich) statt. Organisiert wurde die Fahrt vom Verein Miteinander – Füreinander – Inklusionsprojekt Peter Kossmann e.V. unter der Leitung von Nicolai Kolb – Kröll. Insgesamt nahmen 147 Personen teil, darunter 112 Kinder und Jugendliche sowie zahlreiche Bertreuerinnen und Betreuer.

Beteiligt waren die Carl – Orff – Schule Neuwied, die Schule am Bienhorntal Koblenz, die Landesgehörlosenschule Neuwied, die Glück Auf Grundschule Horhausen, das Martin – Butzer – Gymnasium sowie das Wiedtal – Gymnasium Neustadt. Vom Wiedtal – Gymnasium reisten 32 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 unter der Leitung von Herrn Böcking mit, unterstützt von Frau Schenkenhofer.

Untergebracht war die Gruppe im ,,Schwarzen Adler“. Das Skigebiet bot ideale Bedingungen mit Übungshängen, einem Skikindergarten sowie anspruchsvolleren Pisten für Fortgeschrittene. Die Ski – und Snowboardgruppen wurden nach fahrerischem Können eingeteilt. Das gemeinsame Ziel lautete: Wir lernen und fahren Ski und Snowboard – trotz unterschiedlicher Voraussetzungen. Gegenseitiges Helfen, Verständnis und Wertschätzung prägten die Woche. Im Skikindergarten unterstützen Schülerinnen und Schüler einander, und dank eines speziellen Bobs konnten auch Kinder mit besonderen Bedürfnissen Skierfahrungen sammeln.

Neben dem Sport sorgten abwechslungsreiche Abendprogramme wie Schulvorstellungen, ein Snow Happening mit Biathlon – Schießen und Schlittenfahren sowie eine Silent Disco für besondere Momente und Erinnerungen. Außerdem gab es einen speziellen LGS – Abend, an dem sich die Schule mit all ihren tollen Schülerinnen und Schülern vorgestellt hat. Jeden Abend wurde ,,die Pistensau“, der ,,Snowboarder“ oder ,,der Skifahrer des Tages“ ausgezeichnet. Ein weiterer Höhepunkt war das Skirennen am Donnerstag mit Siegerehrung am letzten Abend.

Die Skifreizeit zeigte eindrucksvoll, dass Inklusion auf und neben der Piste gelebt werden kann – und dass alle Teilnehmenden sowohl sportlich als auch sozial viel dazugelernt haben.

 

Von Samira Kalteis (9c)

Ski-Integrationsprojekt in Seeboden/Goldeck (Österreich) – Verschiedene Voraussetzungen, ein gemeinsames Ziel: Wir fahren Ski!

Vom 11. bis 17. Januar 2025 hatten einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 gemeinsam mit Herrn Böcking die besondere Möglichkeit, am Ski-Integrationsprojekt im Skigebiet Goldeck teilzunehmen. Jeden Morgen ging es mit der Gondel auf den Berg, wo wir unter der Anleitung erfahrener Skilehrerinnen und Skilehrer sowie engagierter Betreuerinnen und Betreuer spannende Skistunden erlebten. Egal ob absolute Anfänger, Fortgeschrittene oder erfahrene Profis – für alle war etwas dabei.

Besonders stolz waren wir darauf, mit Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen Ski zu fahren, die die Unterstützung sichtlich genossen. Gemeinsam überwanden wir Hürden und teilten die Freude am Wintersport. Ein echtes Highlight war die Zusammenarbeit mit gehörlosen Teilnehmerinnen und Teilnehmern – wir durften uns in Gebärdensprache ausprobieren und erfuhren, wie wertvoll Kommunikation ohne Worte sein kann. Unsere Arbeit, vor allem im Anfängerbereich, forderte viel Geduld, Teamgeist und Einfühlungsvermögen – doch gemeinsam meisterten wir diese Herausforderung. Dabei wurde uns bewusst, wie bedeutend gegenseitige Unterstützung ist und wie bereichernd diese Erfahrung für uns alle war.

Jeden Abend wurden die „Skifahrerinnen und Skifahrer des Tages“ ausgezeichnet – jene, die sich besonders hervorgetan hatten. Mit einem Augenzwinkern wurde außerdem die „Pistensau des Tages“ gekürt – eine Auszeichnung für die lustigsten Missgeschicke. Den krönenden Abschluss bildete ein spannendes Ski- und Snowboardrennen, das mit einer Siegerehrung und einem gemeinsamen Ausklang gefeiert wurde.

Dieses Projekt war für uns alle eine einmalige Erfahrung. Es zeigte eindrucksvoll, wie Wintersport Menschen mit und ohne Beeinträchtigung auf besondere Weise verbinden kann. Gleichzeitig lernten wir, was echtes Miteinander und gelebte Hilfsbereitschaft bedeuten.

Mit vielen unvergesslichen Erinnerungen, neuen Freundschaften und – zugegeben – ein wenig Muskelkater kehrten wir nach Hause zurück.

Ein herzliches Dankeschön an die Organisatorinnen und Organisatoren sowie an alle Begleitpersonen, die diese Reise möglich gemacht haben!

Anna-Sophie Drees (8c)