Wie viel Bildschirmzeit ist gesund? Ab wann ist ein eigenes Smartphone sinnvoll? Und wie schütze ich mein Kind vor den Gefahren im Netz? Diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt unseres jüngsten Informationsabends mit dem erfahrenen Medienpädagogen Alexander Hötten (vom Medien-Leuchtturm Hachenburg) gefördert vom Land RLP „Medienkompetenz macht Schule“.
Der Blick hinter die Kulissen der digitalen Welt
Alexander Hötten verdeutlichte eindrucksvoll, wie stark Smartphones und digitale Medien den Alltag von Kindern und Jugendlichen heute prägen. Dabei ging es nicht um ein Verbot, sondern um die Förderung von Medienkompetenz – also die Fähigkeit, Medien selbstbestimmt, kritisch und verantwortungsbewusst zu nutzen.
Zentrale Themen des Abends
In seinem lebendigen Vortrag gab der Referent zahlreiche praktische Tipps zu folgenden Schwerpunkten:
- Das (kinder-)sichere Smartphone: Wie lassen sich technische Schutzmaßnahmen und Privatsphäre-Einstellungen sinnvoll einrichten?
- Apps und Games: Worauf sollten Eltern bei beliebten Spiele-Apps und Social-Media-Plattformen achten?
- Regeln und Orientierung: Welche Absprachen sind sinnvoll, wie kann ich in Gesprächen mein Kind einbeziehen und unterstützen? Eine gute Richtschnur ist der Mediennutzungsvertrag
https://www.mediennutzungsvertrag.de/ - Daten- und Jugendschutz: Wie können persönliche Daten geschützt und Gefahren erkannt werden.
- Weitere interessante Hilfen:
https://www.klick-tipps.net/startseite/
https://www.dji.de/ueber-uns/projekte/projekte/apps-fuer-kinder-angebote-und-trendanalysen/datenbank-apps-fuer-kinder.html
https://www.dji.de/ueber-uns/projekte/projekte/apps-fuer-kinder-angebote-und-trendanalysen/datenbank-apps-fuer-kinder.html - Kindersichere Einstellung sind über die Einstellungen des Smartphones möglich
https://www.schau-hin.info/sicherheit-risiken/sicherheitseinstellungen-fuer-android
https://www.schau-hin.info/sicherheit-risiken/iphone-sicher-machen
Eltern als Vorbilder
Ein zentraler Impuls von Herrn Hötten war die Vorbildfunktion der Eltern. Kinder orientieren sich stark am Medienverhalten ihrer Bezugspersonen. Gemeinsame Absprachen über medienfreie Zeiten oder Räume (z. B. am Esstisch oder im Schlafzimmer) helfen dabei, den Medienkonsum in gesunde Bahnen zu lenken.
Fazit
Der Abend bot nicht nur fachliche Aufklärung, sondern auch Raum für den Austausch unter den Eltern. Dank der kompetenten Moderation von Alexander Hötten gingen die Teilnehmer mit konkreten Handlungsempfehlungen nach Hause, um ihre Kinder im digitalen Dschungel sicher zu begleiten.
Wir danken Herrn Hötten für diesen inspirierenden Abend und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit zur Stärkung der Medienkompetenz an unserer Schule!

